29. Dezember 2020

Silvester mit Angsthund

Silvester... ich sag es euch: Es ist nicht mein Ding. Als ich noch jünger war, hatte ich gar keine Probleme damit und dann ein schlechtes Erlebnis und die Angst fing an. Seither muss ich damit leben und es wird sogar in manchen Jahren schlimmer. 

 

In diesem Blogpost habe ich euch mal meine besten Tipps für eine chillige Silvesternacht zusammengestellt. Vielleicht kann ich da draußen ja meinen Bro's and Sis's helfen damit. Freunde es ist zwar nur eine Nacht, aber das Geknalle fängt ja gerne schon mal zwei Tage vorher an und geht auch noch gerne bis zum 2. oder 3. Januar. Jedesmal zittere ich los und will nur noch rein. Hat es einmal Geknallt ist es vorbei mit der coolen Cookie. Da hänge ich meine Selbstsicherheitsweste einfach mal an den Haken und werde zur echten Angstcookie. Und das ist kein Spaß. Ich halte lieber meinen Urin an und alles andere auch, nur damit ich nicht raus muss. 

Superleckerchen wie Fleischwurst und co. helfen dann auch nicht mehr. 

 

Hier also meine Top 10 Tipps für euch....

 

1. Ich brauche eine Höhle: Lasst die Rolläden runter und schließt die Fenster. Zusätzlich muss mir mein Papa was bauen aus Decken, Stühlen und Tischen, worunter ich mich verstecken kann und was den Schall etwas nimmt. Da will ich dann auch nicht hervorgeholt werden. Das ist meine sichere Hood für die nächsten Stunden und ich alleine will entscheiden, wann ich da raus möchte. Stellt mir also Trinken und Essen davor bitte!

 

2. Ich brauche Papas Schutz: Wenn ich dann mal hervorkomme, um für kleine Cookies zu gehen, dann brauche ich Papa oder Mama bei mir. Solltet ihr mit euren Fellnasen noch mal vor die Tür gehen können gegen 20:00 Uhr, lasst sie unbedingt an der Leine. Das man Hunde nicht beachten soll, wenn sie Angst haben, ist sowieso der größte Unfug. Ich brauche schon Sicherheit durch meinen Daddy, auch wenn er dabei die Klappe halten kann und mich auch nicht durchknutschen muss, so wie sonst immer. Einfach neben Ihm stehen oder zwischen die Beine oder an ihm dran liegen und sitzen reicht mir schon. Er soll mich dann aber nicht wegschicken oder in einer Babysprache mit mir sprechen. Ein kleiner Kopfstreichler reicht mir da völlig. 

 

3. Die Verdauung erledige ich am Tag oder bei Helligkeit: Ich will vor allem tagsüber mehr körperliche Auslastung um mein Adrenalinpegel abbauen zu können. Das ist auch wichtig am 1. Januar. Wenn es Dunkel draußen wird am 31.12 will ich nur ganz kurz oder gar nicht mehr vor die Tür. Daher verändert Papa auch immer meine Yummyzeit. Ich bekomme morgens die größte Portion Fleisch und dann schon wieder am frühen Nachmittag/Mittag. Auch wenn ich ein Vielfraß bin, ist die ganze Kackerei.. (auch wenn Mädchen wie ich, dass offiziell gar nicht machen ;-) ) dann schon erledigt. Wenn ich dann zu 16:30 Uhr noch mal raus kann, komme ich darmmäßig gut über die Runden. Ein kleiner Kongball rund um Mitternacht könntet ihr bei euren Pupsern mal probieren, bei mir bringt es nur manchmal was, wenn die Angst noch nicht zu groß ist. 

 

4. Ich möchte gepuckt werden: Mein Papa zieht mir gerne so ein Thundershirt an oder nutzt die Tellington Touch Bandagen und puckt mich wie ein kleines Baby. Mein Menschenbaby hat mit sowas auch immer besser geschlafen als es ganz klein war. Sowas habt ihr nicht? Kein Thema, ein abgeschnittenes Strumpfhosenbein von Mama aus dem Dm oder Rossmann hat mir auch schon geholfen. 

 

5. Dreh doch mal den Fernseher oder das Radio auf: Silvester wäre ohne Musik nichts, also dreht das doch lauter gegen 23:30 Uhr und übertönt so die Hölle da draußen. Das hilft mir auch gut. Dann kann ich locker ein bisschen Beyoncé hören und der Booty wippt hinten mit. Meine Angst lässt nach.

 

6. Silvestertraining: Papa trainiert ein paar Tage besser wären jedoch Wochen mit mir schon mal mit Hilfe von YouTube. Er macht immer beim Füttern ein Böllervideo an. Das muss gar nicht laut sein, denn wir haben ja gute Lauscher und bekommen das mit. So kann ich mich quasi beim Gaumenschmaus an das ganze Menschenritual gewöhnen und weiß, dass das bald auf mich zukommt.  

 

7. CBD Tropfen: Ich bekomme über einen Zeitraum von 3 Wochen vorher schon ein paar CBD Kekse über den Tag verteilt und habe so einen super chilligen Pegel. Die Welt ist einfach ein wenig bunter, wenn ihr wisst wie ich das meine. So chilly willy und mega easy alles. Das tut gut und macht auch noch Spaß. Nur bitte nicht drei mal geben und dann denken, das wirkt ja nicht. Tut es, aber es braucht ein paar Tage. 

 

8. Kein CBD aber dafür Eierlikör: Ja das ist so ein Altweibertrick. Auf 10 Kg Körpergewicht einen EL Eierlikör. Schmecken tut es mir in jedem Fall. Klappt aber nicht bei allen meinen Mitstreitern hab ich gehört. 

 

9. Lasst mich nicht alleine: Eine Bitte an alle Hundeeltern: Lasst eure Pupsbienen und Hasenpfötchen nicht alleine zu Hause. Das ist keine gute Idee. Ansonsten können die euch die Bude vor Angst ganz schön ruinieren und das nächste Silvester ist umso schlimmer für sie. 

 

10. Erste Hilfe bei Durchfall: Sollte es bei euch zu Geböller aus dem Darm kommen, füttert etwas stuhlregulierendes. Mama hat dafür immer die gute alte Heilerde aus der Drogerie und Gläschen Babybrei pure Karotte zu Hause.

Das hilft mir gut und reguliert etwas. Es ist ein natürliches Mittel ohne Chemie, daher braucht es etwas länger um zu wirken. 

 

So das waren meine Tipps für euch. Und hey verratet niemanden, dass ich Knaller nicht so haben kann. Sonst bekomme ich noch Imageprobleme draußen auf dem Platz. 

 

Rutscht gut rein

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